LESUNG: Die Hartmut-und-ich-Performance mit Oliver Uschmann

Donnerstag, 09. September 2010 ab 20.00 Uhr

HUI! EIN EVENT. - Die Hartmut-und-ich-Performance mit Oliver Uschmann

Hartmut...
... ist der Mann, der all das macht, was wir gerne machen würden (und nicht mal zu denken wagen). Hartmut ist Philosoph, Lebensberater und Revoluzzer. Er kappt der Nachbarschaft Strom und Wasser, um die Menschen durch Not zu vereinen. Er wirft aus heiterem Himmel Radfahrer vom Sattel, um den Irrsinn ständiger männlicher Kampfbereitschaft zu entlarven. Er gründet ein „Institut zur Dequalifikation“, um arbeitslose Akademiker zu harten Malochern umzuzüchten.

Ich...
... ist der Mann, der all das lässt, was wir gerne lassen würden (und doch immer tun müssen). Ich ist UPS-Packer, Videospieler und Dauerbader. Er verbringt sein Leben zwischen Fließband, Playstation und Badewanne und greift immer nur dann ein, wenn Hartmut Leib und Leben gefährdet. Er ist hart, liebevoll und loyal und tut alles für seine Freundin Caterina und den Hauskater Yannick.

Beide zusammen...
bewohnen eine WG in Bochum, die durch die Romane Hartmut und ich und Voll beschäftigt, die Homepage hartmut-und-ich.de und ein Hörbuch (mit Bela B. & Trini Trimpop als Gästen) bekannt geworden ist. Das Besondere an ihr? Sie ist vollkommen anders als der Inzest der ironisch-arroganten Pop-Bohéme, die sich selbst seit Jahren zum Prototyp einer „Generation“ erklärt.

Oliver Uschmann...
... hat als Packer, Punkrocksänger, Aktivist, Moderator, Literaturdozent, Werbetexter und Rockjournalist schon alles gesehen. Mit Leinwand, Musik und Improvisation entführt er das Publikum in die Welt des hartmutesken Denkens, das auf einzigartige Weise eines bedeutet: Über die Idiotie der Dinge einmal guten Gewissens Tränen lachen zu dürfen!


„Nach der Lektüre dieses Buches bin ich kurz davor, ins Ruhrgebiet zu ziehen. Ich wusste nicht, dass dort so weise Menschen leben.“ (Bela B.)

„Was Oliver Uschmanns Figuren den anderen postmodernen Charakteren der Popliteratur voraus haben - Hartmut und sein Mitbewohner verstecken sich nie hinter Ironie. Diese Jungs sind absolut uncool. Und es ist ihnen völlig egal. Sie brechen Klischees, indem sie aus allen denkbaren mit vollen Händen schöpfen ohne darüber nachzudenken, ob es nun passt oder nicht. So viel Authentizität ist schon fast wieder ironisch. So sollte Popliteratur heute sein.“ (literaturkritik.de)